Kurzbeschreibung

Was wäre, wenn du dir ein Leben voller Wärme, Geborgenheit und Freude vorgestellt hättest, ein Leben mit liebevollen Eltern und den besten Freunden auf der ganzen Welt. Was wenn die Realität aber eine ganz andere ist? Die Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Deine Freunde dich nur ausgenutzt haben. Mein Leben hatte schon lange seinen Glanz verloren. Aber dann wurde alles nur noch schlimmer. Der Tag an dem ich zu Carlisle Cullen verschleppt wurde, war der Tag, an dem meine Seele endgültig starb.

Freitag, 19. Februar 2010

Kapitel 5

Bella PoV

 


“Isabella hat, denke ich mal, etwas Falsches gegessen, ich werde ihr etwas gegen die Übelkeit geben, damit sich ihr Magen wieder beruhigt“ und mit einem letzen lüsternen Blick in meine Richtung hing er noch dran „Du kannst dich dann wieder anziehen Isabella!“


„Hier Isabella, ich habe dir ein paar frische Sachen mitgebracht.“

Esme hielt mir ein paar Anziehsachen entgegen, die ich mir einfach schnappte ohne sie mir genau anzusehen, ich wollte nur noch hinter den rettenden Vorhang, um mich endlich vor diesen lüsternen Blicken des Psycho Docs zu schützen. Ich würde mir auch nur den Vorhang umhängen, damit er meinen Körper nicht mehr mit seinen Augen abtasten konnte. Jede Stelle, die er berührt hatte, die er angesehen hatte, fühlte sich einfach nur schmutzig an.

Als ich endlich in der kleinen Nische stand und mich keiner mehr angucken konnte, atmete ich erst einmal tief durch. In meinem Mund hatte ich immer noch den säuerlichen Geschmack meiner Magensäure, die sich ebenso glorreich ihren Weg ins Freie gesucht hatte. Ich hatte nur etwas Falsches gegessen. Aber natürlich. Hier waren sie doch alle wahnsinnig.

Ich nahm die Sachen, die Esme mir in die Hand gedrückt hatte und begutachtete sie. Was sollte das denn sein? Ein schwarzer kurzer Rock und ein dunkelrotes, viel zu enges Oberteil, mit roter Seidenunterwäsche. Hallo, hier drin war es eh schon total kalt, ich würde mir nur mit diesen Klamotten bedeckt den Tod holen. Außerdem, warum musste ich mir diesen Nuttenfummel….. oh scheiße, es war wirklich ein Bordell!


„Isabella? Passen die Sachen?“

„Äh…. Kleinen Moment noch, bitte!“


Seit der Aktion eben, als Esme mit einer solch eiskalten Stimme mit mir gesprochen hatte, war ich auf der Hut mit dem, was ich sagte. Ich wollte überleben und irgendwie hier wieder raus kommen, also schön den Mund halten und mitspielen, bis man die Schwachstelle gefunden hatte! Und die würde es irgendwo geben! Hoffentlich!

Ich zog diese Sachen an und war schon gar nicht mehr erstaunt, dass sie perfekt passten. Keine Ahnung warum, aber sie kannten mich. Sie kannten mich genau! Sie wussten meinen Namen, wussten wo ich gearbeitet hatte und hatten mir aufgelauert und sie wussten auch meine Kleidergröße. Es war ein ohnmächtiges Gefühl, welches sich langsam mein Rückenmark hochzog.


„Isabella, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“


Schnell schlüpfte ich in die roten, viel zu hohen Pumps, die ebenfalls perfekt passten und schnappte mir meine alten Anziehsachen und trat hinter dem Vorhang hervor. Beide beäugten mich genau. Während Esme strahlend auf mich zukam und mir erzählte wie wunderschön ich doch war und wie stolz sie war, dass ich nun zu ihnen gehörte, blickte Psycho Aro mich wieder mit diesem dunklen, hungrigen Blick an, was meine Magensäure wieder zum brodeln brachte.


„Komm Schatz, den alten Krempel brauchst du nicht mehr!“


Wie erstarrt musste ich mit ansehen, wie Esme meine Sachen, inklusive meiner geliebten Chucks meiner Eltern dem Doc in die Arme drückte. Ich wollte schreien, um mich schlagen, ihnen verständlich machen, dass diese Schuhe mein Leben waren, aber ich konnte nicht. Ich stand da wie festgefroren, wie eine Statute!


„Wir gehen jetzt erstmal zu Carlisle, er möchte deine Ergebnisse sehen. Danach zeig ich dir dann dein Zimmer und den Rest.“


Carlisle? Oh bitte nicht! Dann blieb ich doch lieber für eine weitere, ausführlichere Untersuchung hier! Allein der Gedanke an das letzte Mal, als ich Carlisle gesehen hatte, bereitet mir Magenkrämpfe. Er wollte sich gestern sexuell an mir vergehen! Verdammt, er konnte einfach nur ein Bordell sein, was anderes war einfach nicht möglich!

Esme nahm den Zettel, den Aro während der Untersuchung ausgefüllt hatte an sich, dann zog sie mich hinter sich her wieder raus auf den schummrigen Gang und führte mich durch die langen Flure, bis wir wieder vor Carlisle Büro standen. Ein Wunder, das ich heile auf diesen Monsterdingern an meinen Füßen hier angekommen war.

Ohne Anzuklopfen riss Esme die Türe auf und ging hinein. Mutig, wenn man bedenkt wie dieser Blonde Irre dieses Scheusal James dafür angefahren hat. Aber dann sah ich, wie Esme und Carlisle sich küssten. Mir fielen beinahe die Augen aus dem Kopf. Wobei, wenn man mit dieser Bestie zusammen war, dann musste man ja über kurz oder lang wahnsinnig werden.


„Isabella. Wie geht es dir?“


Carlisle hatte von Esme abgelassen und sich zu mir gewandt. Er musterte mich von Kopf bis Fuß und mich schauderte es. Ich konnte wirklich nicht sagen, wessen lüsterne Blicke widerlicher waren. Die von Carlisle oder die von Aro. Aber schlimmer fand ich, dass dieser Bastart es tat, während seine Freundin, oder Frau, oder was auch immer sie war, daneben stand. Aber die bekam das wahrscheinlich in ihrer eigenen kleinen Welt gar nicht mit. Sie grinste nur glücklich vor sich hin.

Carlisle umkreiste mich wie ein Jäger seine Beute. Begutachtet mich aus jedem Winkel. Als er mir unerwartet in die Haare griff, zuckte ich erschrocken weg, ich wollte von keinem dieser Ausgeburten der Hölle berührt werden. Carlisle gefiel diese Reaktion aber gar nicht, denn er festigte seinen Griff und zog meinen Kopf schon schmerzhaft an den Haaren zu sich. Im ersten Moment war ich mir nicht sicher, ob er mir nicht alle Haare auf einmal aus dem Kopf gezogen hatte, so sehr schmerze meine Kopfhaut.


„Isabella! Du gehörst jetzt mir. Und wenn ich dich anfassen will, dann tue ich das. Und du wirst dich nicht dagegen wehren. Ansonsten müssen wir hier andere Seiten aufziehen, verstanden?“


Seine Stimme war so hart, sie hätte glatt einen Felsblock zerschneiden können. Als ich mich nicht rührte, zog er noch einmal kräftig an meinen Haare, so dass ich vor Schmerz aufschrie.


„Ich habe gefragt ob du mich verstanden hast mein Schatz?!“


Ich nickte nur und war Gott dankbar, dass er mich endlich losließ. Meine Kopfhaut entspannte sich umgehend und ich atmete einmal tief durch, als der Schmerz langsam aber sicher nachließ. Aber immerhin hatte dies mich kurzzeitig von meinem Schmerz an meinem rechten Oberarm abgelenkt gewesen, den ich nun wieder wahrnahm.


„Dein Gesicht ist wirklich schön und Make-up wirst du auch nicht wirklich brauchen, aber mit den Haaren müssen wir dringend was machen. Das geht gar nicht. Victoria wird sich deiner annehmen. Ich werde morgen einen Termin machen.“


Aha, einen Frisörtermin, dachte ich sarkastisch. Kein Wunder wenn er mir vorher die Hälfte meiner Haare rausreißt.

„So dann lass mal sehen, was Aro so herausgefunden hat“, sagte er geschäftig und schaute sich den Zettel vom Psycho Doc an. Er las es ganz genau, aber sein Gesicht ließ nichts erkennen, was er dachte. Es war keine Regung zu sehen, nur ganz am Ende, flammten seine blauen Augen auf und man hatte das Gefühl, es würde ein Tornado über den Ozean ziehen. Was hatte er wohl gelesen, was ihm so gefallen hatte?


„Jungfrau?“


Oh fuck! Das hatte er gelesen. Nun hätte ich mich mal richtig selber in den Arsch beißen können, dass ich keinem der besoffenen Idioten aus Dans Bar nachgegeben hatte. Die hatten wenigstens noch halbwegs Gefühle gehabt und währen nicht SO assiozial mit mir umgegangen.

Seine Augen waren fest auf mich geheftet, durchbohrten mich beinahe. Dann nahm ein kleines Röhrchen, welches Esme ihm reichte. Eine rote Flüssigkeit war darin und ehe ich mich versah, hatte er es geöffnet und führte es an seinen Mund. Während er alles in einem Schluck leerte, verließen seine Augen mein Gesicht nicht eine Sekunde.

Und genau da brach es über mich herein, es trank mein Blut!

Oh scheiße, wie krank waren die Menschen hier bloß? Das war doch jetzt nicht sein Ernst! Dieser Aro hatte schon mein Blut so begafft, als er es mir aus der Vene gezogen hatte, aber wer hätte ahnen können, dass diese Leute wirklich und wahrhaftig Blut tranken? Ob das ein Kick für sie war? Ob es Kannibalen waren?


„Isabella, du bist der reinste Genuss!“


Carlisle stöhnte fast, als er die Worte aussprach und ich hatte das Gefühl, erneut kotzen zu müssen, aber ich konnte mich gerade noch zurückhalten. Denn ich wusste intuitiv, dass Carlisle anders reagieren würde, als Aro und Esme. Ihm würde das definitiv nicht gefallen! Und da ich keine Todessehnsucht hatte, beherrschte ich mich und meinen Magen.

Er leckte sich genießerisch mit der Zunge über die Lippen, dann kam er erneut auf mich zu. Ich stand nur da und sah ihn wie gebannt an. Wie ein verängstigter Hase der den Fuchs anstarrte, der sein Fressen gefunden hatte. Als er diesmal die Hand ausstreckte und mein Gesicht berührte, riss ich mich zusammen und zuckte nicht weg. Er strich mir fast schon sanft übers Gesicht, dann beugte er seinen Kopf herunter und küsste mich leicht auf den Mund.


„Du bist ein wahrer Schatz! Mit dir werden wir noch viel Spaß haben!“


Dann drehte er sich wieder zu Esme und sagte ihr, sie solle mir alles Weitere zeigen, er würde sich Morgen Zeit für mich nehmen. Wunderbar, konnte er es nicht gleich durchziehen und was auch immer er vorhatte mit mir machen? Dann müsste ich mich nicht die ganze Zeit mit Bauchschmerzen durch den Tag schleppen und Angst vor dem Morgen haben!


„Aber natürlich Liebling!“


Esme küsste Carlisle noch einmal mit Nachdruck und kam dann auf mich zu, während Carlisle sich erneut den Zettel von Aro durchlas und sich ein diabolisches Grinsen auf sein Gesicht legte. Was würde ich dafür geben, wenn ich Gedanken lesen könnte? Obwohl, wollte ich wissen was mit mir passieren würde?

Esme schnappte sich erneut meine Hand und zog mich wieder hinter sich her, quer durch die Flure, so dass ich schon den kompletten Überblick verloren hatte. Wie groß war dieses Haus? Dieses Anwesen? Es musste riesig sein! Und das, obwohl ich bisher nur im Erdgeschoss gewesen war.

„So meine Liebe, nun lernst du dein neues zu Hause kennen. Zuvor solltest du wissen, wir sind kein normales Etablissements! Wir im Bloody Bite bieten einen speziellen Service an und wie halten zusammen wie eine große Familie. Wenn du irgendwas auf dem Herzen hast meine Kleine, du kannst immer zu einem von uns kommen und es uns ausschütten!“

Na klar. Wovon träumt diese Frau bitte nachts? Ich überlegte schon, ob ich sie fragen sollte, was sie mit Etablissement meinte, aber da betraten wir schon einen großen Raum, der aussah, wie eine Bar. Es gab 2 Theken, jede Menge Tische und Stühle, eine Tanzfläche und sogar eine Bühne, die aber von einem schweren, schwarzen Vorhang verdeckt wurde.

Es waren nur ein paar Leute da, so dass die Musik nicht allzu laut war und man sich normal unterhalten konnte. Da fiel mir ein, dass ich die Musik gestern schon gehört hatte, als man mich hier her gebracht hatte. Da war die Musik lauter gewesen, also war wahrscheinlich auch mehr Publikum hier gewesen. Sollte ich mir umsonst Sorgen gemacht haben und nur in einer Bar mit ein paar Geisteskranken als Besitzer gelandet sein?


„Dort hinter der Bar steht Demitri, mit ihm wirst du dich bestimmt sehr gut verstehen! Hinter der Bar dort drüben steht Alec. Er ist auch ein wahres Goldstück!“


Ich guckte mir die beiden an, sie sahen relativ normal aus. Beide unterhielten sich mit den Kunden, aber wie aufs Stichwort hoben beide den Blick und guckten zu uns rüber. Hatte ich was verpasst? Hatten die ein Walki Talki oder so was bei sich?

Während Demitri gleichgültig zu mir rüber guckte und Esme zunickte, grinste Alec nur dumm und guckte mich mit lüsternen Blicken an. Wunderbar, der nächste Irre. Ja, mit Demitri würde ich mich wahrscheinlich wirklich besser verstehen!


„So, dort ist die Tanzfläche, dort die Bühne wo die Mädchen tanzen und die Klientel erfreuen!“


Klientel erfreuen? Hieß das, das sie tanzten oder strippten? Während ich noch einmal meinen Blick über diese Bar schweifen ließ, zog mich Esme gleich schon in den nächsten Flur. Für mich gab es keinen Unterschied zu den anderen Fluren, die ich hier schon gesehen hatte, aber Esme schien das anders zu sehen.


„Wie du sofort erkennst Isabella, sind hier die Räumlichkeiten, in denen sich die Mädchen mit ihren Eroberungen zurückziehen.“

Also doch ein Bordell! Scheiße! Ich wurde zur Hure gemacht!

„Isabella, ist alles ok mit dir meine Liebe?“

„Ist das….. ist….. ein Bordell?“

„Ein Bordell? Isabella ich bitte dich! Wir führen einen Club indem die Mädchen die Klientel erfreuen mit mehr als nur billigem Sex. Hier werden Freundschaften und Bindungen geschlossen. Hier werden wichtige Geschäfte gemacht. In einem Bordell gibt es nur notgeile Männer. Wir hier haben wir eine gehobene Gesellschaft, die viele Ansprüche stellt!“


Super, das sagte mir mal gar nichts! War es nun ein Bordell? Meine Gedanken rasten ohne Ende und in alle möglichen Richtungen, ohne mir eine richtige Antwort liefern zu können. Während Esme weiterging, folgte ich ihr auf den hohen Schuhen und versuchte einfach zu verstehen, was hier passierte, wo ich hier war.

In dem Moment wurde die Tür direkt neben mir geöffnet und eine recht hübsche Blondine kam aus dem Raum heraus. „Hallo Jane“, hörte ich Esme sie grüßen, aber ich versucht natürlich an ihr vorbei in den Raum zu sehen, um zu wissen, was dort passierte.

Und da sah ich ihn, einen bildschönen Mann, mit leuchtend grünen Augen und verwuschelten bronzefarbenen Haaren. Er hatte eine einzigartige Anmut an sich, mit der er sich durch den Raum bewegt, es zog mich sofort in seinen Bann. Als er den Kopf etwas neigte und mich erblickte, hielt er kurz inne und sah mir direkt in die Augen. Es war als ob ich meine nasse Hand in eine Steckdose packen würde, mein ganzer Körper vibrierte und eine elektrische Spannung suchte sich ihren Weg durch meine Venen.

Gebannt guckte ich ihn an, konnte meinen Blick nicht abwenden, war gefesselt von ihm. Gefesselt von einer Schönheit, die ihres Gleichen suchte. Gefesselt von einer Aura, die einfach nur strahlte und mich blendete. Gefesselte von einem Mann, wie ich noch nie einen gesehen hatte. Auf seinem Gesicht machte sich ein schiefes Grinsen breit und mir wurde umgehend warm. Verwirrt stand ich da, wusste nicht was gerade mit mir passierte.

Doch in dem Moment, kam ein brünettes Mädchen in mein Blickfeld und er fasste sie an der Taille und zog sie zu sich. Ehe ich auch nur verstehen konnte, was gerade passierte, biss er ihr in den Hals und das Mädchen zuckte kurz zusammen.

Hatte er sie wirklich in den Hals gebissen? Das war jetzt ein Scherz!

Doch als ob er meine Gedanken gelesen hätte hob er den Kopf und ich sah Blut an seinem Kinn herunterlaufen. Umgehend spürte ich wieder, wie sich meine Magensäure meldete. Er hatte ihr Blut getrunken, so wie Carlisle eben mein Blut getrunken hat! Scheiße, hier waren echt alle Irre!


„Komm mein Schatz, damit hast du noch nichts zu tun. Zuerst wirst du von Carlisle eine ausführliche Einweisung bekommen, dann kannst du unseren Freunden deine Kraft geben!“


Ich versuchte erst gar nicht zu verstehen, was sie damit meinte, ich lief ihr einfach mehr schlecht als recht auf diesen Schuhen hinter her. Aber vor meinem inneren Augen, sah ich nur dieses traumhaft schöne Gesicht mit den umwerfend leuchtenden smaragdfarbenen Augen Und das scharlachrote Blut, welches an seinem Mundwinkeln herunter lief.

Nach unzähligen rechts und links Abbiegungen kamen wir in einen Gang, an dem nicht Nummern an den Türen hingen, sondern Namen. Erstaunt las ich sie, obwohl sie mir natürlich nichts sagten. Lauren, Jessica, Jakob, es waren einige. Ich suchte schon insgeheim die Tür mit meinem Namen, als wir vor einer Tür hielten, die laut Schild einer Alice gehörte.


„Die gute Alice ist etwas durch den Wind. Ich hoffe du kannst sie etwas aufbauen!!“


Damit öffnete Esme sie Tür und ich verstand gerade mal gar nichts mehr. Ich sollte sie aufbauen? Ich kannte sie noch nicht mals. Ich war selber in die Hölle geraten. Ich trat hinter Esme in das Zimmer und sah ein kleines, zierliches Mädchen, welches zusammengekauert auf dem Bett lag und uns mit großen Augen anguckte. Stille Tränen liefen ihre über die Wangen. An ihrem linken Oberarm konnte man einen dicken Verband sehen, sie ist also auch gebrandmarkt worden. Sofort hatte ich Mitleid mit ihr. Ich wusste genau wie sie sich fühlte!


„Alice Schätzchen. Das ist hier Isabella, deine neue beste Freundin!“

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